Nachhaltigkeit

nachhaltige Holz-HochhÀuser Wolfsburg: Woodscraper schaffen bezahlbaren Wohnraum

Die Woodscraper-Projekte in Wolfsburg zeigen, wie nachhaltige Holz-HochhĂ€user bezahlbaren Wohnraum ermöglichen. Vorfertigung, modulare Bauweise und CO₂-speicherndes Holz reduzieren Bauzeiten, Kosten und Emissionen und stĂ€rken zugleich die Nachbarschaften.

Schnelle Antworten

Was sind Woodscraper und wo entstehen sie in Wolfsburg?
In Wolfsburg entstehen zwei Woodscraper als zwölfgeschossige HochhĂ€user in Holzbauweise im neuen Wohngebiet „Hellwinkel Terrassen“. Das Projekt wird von der GLS Bank mit Partner und Partner sowie der Unternehmensgruppe Krebs (UGK) umgesetzt. Ziel ist bezahlbarer Wohnraum in einem nachhaltigen Gesamtkonzept.
Wie tragen die Woodscraper im Klimaschutz bei und was bedeutet zirkulÀres Bauen?
Über den gesamten Lebenszyklus sollen die GebĂ€ude mehr CO2 binden als emittieren. Grundlage ist zirkulĂ€res Bauen: Baumaterialien bleiben langfristig im Verwendungskreislauf. So soll sich das GebĂ€ude bei Bedarf umbauen lassen und am Ende in einzelne Elemente zerlegen lassen.
Wie viele Wohnungen gibt es und sind die Woodscraper barrierefrei?
In den Woodscrapern entstehen 106 Wohneinheiten, davon sind 102 barrierefrei. Die Wohnungen sind fĂŒr alle Generationen und Familien gedacht. Außerdem ist ein anteiliger sozialer Wohnungsbau mit niedrigen Mieten geplant.
Welche GemeinschaftsflÀchen und Angebote gibt es in den Woodscrapern?
Im Erdgeschoss entsteht ein CafĂ©, das Teil des gemeinsamen Quartiers wird. Auf dem Dach gibt es eine Terrasse fĂŒr alle Bewohnerinnen und Bewohner. Der Außenbereich erhĂ€lt zudem GemeinschaftsflĂ€chen.
Welche technischen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sind in Wolfsburg vorgesehen?
Zur Klimaschutz-Strategie zĂ€hlen begrĂŒnte DĂ€cher, Photovoltaik, Geothermie und die WĂ€rmerĂŒckgewinnung aus SanitĂ€r-Abluft. Damit soll der ökologische Fußabdruck der GebĂ€ude sinken und gleichzeitig eine hohe LebensqualitĂ€t unterstĂŒtzt werden.
Wann beginnt der Bau der Woodscraper und was wird dabei erforscht?
Der Bau der Wolfsburger Woodscraper beginnt voraussichtlich im Mai 2024. Eine Forschungsgruppe begleitet das Projekt, um Erfahrungen mit der zirkulĂ€ren Holzbauweise zu sammeln. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie sich die verwendeten Baumaterialien demontierbar halten und kĂŒnftig besser nachahmen lassen.

Zukunftsweisende HochhÀuser aus Holz: Woodscraper in Wolfsburg schaffen bezahlbaren Lebensraum

Ein innovatives Bauprojekt fĂŒr nachhaltiges Wohnen

Die Baubranche trÀumt von HochhÀusern aus zirkulÀren Materialien, die bezahlbares, gesundes und zugleich nachhaltiges Wohnen ermöglichen. In Wolfsburg wird dieser Traum nun RealitÀt. Die sozial-ökologische GLS Bank hat gemeinsam mit den Berliner Architekten Partner und Partner sowie der Unternehmensgruppe Krebs (UGK) ein wegweisendes Projekt gestartet: Zwei sogenannte Woodscraper entstehen im neuen Wohngebiet "Hellwinkel Terrassen".

Die Vision der Woodscraper

Die beiden zwölfgeschossigen HochhĂ€user in Holzbauweise sollen nicht nur bezahlbaren Wohnraum schaffen, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. "Klimaschutz muss sozial gerecht sein. Das bedeutet fĂŒr den Wohnsektor: Neue GebĂ€ude mĂŒssen soziale Vielfalt unterstĂŒtzen und einen sicheren Lebensraum bieten", erklĂ€rt AndrĂ© Meyer, Leiter des Bereichs Nachhaltige Immobilien bei der GLS Bank. Die Woodscraper in Wolfsburg sind ein Paradebeispiel fĂŒr nachhaltige Holz-HochhĂ€user, die sowohl ökologisch als auch sozial ĂŒberzeugen.

Nachhaltige Holz-HochhÀuser in Wolfsburg: Ein Leuchtturmprojekt

Die Woodscraper in Wolfsburg sind ein Leuchtturmprojekt fĂŒr klimaschonendes und soziales Wohnen. Über ihren gesamten Lebenszyklus sollen die GebĂ€ude mehr CO2 binden als emittieren. Dies wird durch die Strategie des zirkulĂ€ren Bauens erreicht, bei der Baumaterialien langfristig in einem Verwendungskreislauf gehalten werden. "Wir wollen ein GebĂ€ude, das bei Bedarf einfach umgebaut werden kann und das sich am Ende seiner Lebensdauer in seine einzelnen Elemente zerlegen lĂ€sst", erklĂ€rt Klaus GĂŒnter, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des ArchitekturbĂŒros Partner und Partner.

Die Rolle der GLS Bank

Die GLS Bank, gegrĂŒndet 1974 in Bochum, ist die Ă€lteste und grĂ¶ĂŸte nachhaltige Bank Deutschlands. Sie finanziert nur sozial-ökologische Projekte und Unternehmen. Mit 366.000 Kund*innen (Stand 31.12.2023) setzt die Bank auf nachhaltige Investitionen in Bereiche wie Erneuerbare Energien, ErnĂ€hrung, nachhaltige Wirtschaft, Wohnen, Bildung und Kultur sowie Soziales und Gesundheit. Das Projekt der Woodscraper in Wolfsburg ist ein weiterer Meilenstein in ihrer Mission, nachhaltiges und bezahlbares Wohnen zu fördern.

Die Architektur der Zukunft

Die Berliner Architekten Partner und Partner haben die Woodscraper entworfen. Ihr BĂŒro spezialisiert sich seit knapp 20 Jahren auf nachhaltiges Bauen nach dem Kreislaufprinzip "Cradle-to-Cradle". Ihre Projekte erhielten bislang renommierte Auszeichnungen wie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und den Bundespreis Ecodesign. Die rund 40 Architektinnen und Architekten arbeiten in BĂŒros in Berlin und Baiersbronn im Schwarzwald.

Die Unternehmensgruppe Krebs

Die in Berlin ansĂ€ssige Unternehmensgruppe Krebs (UGK) befasst sich bereits in der dritten Generation mit gesellschaftlich relevanten Aufgabenstellungen im Bereich der Entwicklung von Quartieren und GebĂ€uden. Das Team aus jungen und erfahrenen Entwicklern und Architekten entwickelte u.a. die weltweit erste AutobahnĂŒberbauung und politisch gewĂŒrdigte Demonstrationsvorhaben in den Bereichen Integration, Inklusion und Generationenwohnen.

Ein Wohnraum fĂŒr alle Generationen

In den Woodscrapern entstehen 106 Wohneinheiten, von denen 102 barrierefrei sind. Die Wohnungen richten sich an alle Generationen und Familien. Geplant ist auch ein anteiliger sozialer Wohnungsbau mit niedrigen Mieten. Im Erdgeschoss entsteht ein CafĂ©, auf dem Dach eine Terrasse fĂŒr alle Bewohner*innen, und der Außenbereich erhĂ€lt GemeinschaftsflĂ€chen. "Die Woodscraper sind fĂŒr uns ein wegweisendes Bauprojekt fĂŒr die Schaffung von nachhaltigem, bezahlbarem und gesundem Wohnraum fĂŒr alle Alters- und Einkommensgruppen", sagt Sven SchmittbĂŒttner von UGK.

Technologien fĂŒr Nachhaltigkeit

Zur Klimaschutz-Strategie der Woodscraper zĂ€hlen begrĂŒnte DĂ€cher, Photovoltaik, Geothermie und WĂ€rmerĂŒckgewinnung aus SanitĂ€r-Abluft. Diese Technologien tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck der GebĂ€ude zu minimieren und gleichzeitig den Bewohnern eine hohe LebensqualitĂ€t zu bieten. "Mit ihrem Immobilienprojekt leitet die GLS Bank den Wandel fĂŒr zukunftsweisendes Wohnen konkret ein", ergĂ€nzt Christoph Weber, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Projektgesellschaft.

Begleitende Forschung fĂŒr die Zukunft

Der Bau der Wolfsburger Woodscraper beginnt voraussichtlich im Mai 2024. Das Bauprojekt wird von einer Forschungsgruppe begleitet, die Erfahrungen und Erkenntnisse zur zirkulĂ€ren Holzbauweise sammeln wird. Die Forscherinnen und Forscher möchten damit die Nachahmung solcher Projekte vereinfachen, insbesondere was die Demontierbarkeit der verwendeten Baumaterialien angeht. Dies könnte den Weg fĂŒr weitere nachhaltige Holz-HochhĂ€user in Wolfsburg und darĂŒber hinaus ebnen.

Fazit: Ein Modell fĂŒr die Zukunft

Die Woodscraper in Wolfsburg sind ein Modell fĂŒr die Zukunft des Wohnens. Sie zeigen, dass nachhaltige Holz-HochhĂ€user nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch sozial gerecht und wirtschaftlich tragfĂ€hig sein können. Mit Projekten wie diesen wird der Weg fĂŒr eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft geebnet. Die Zusammenarbeit von GLS Bank, Partner und Partner sowie UGK ist ein beeindruckendes Beispiel dafĂŒr, wie innovative Ideen und gemeinsames Engagement zu zukunftsweisenden Lösungen fĂŒhren können.

Die neuen HochhĂ€user aus Holz, auch bekannt als Woodscraper, in Wolfsburg setzen ein starkes Zeichen fĂŒr nachhaltiges Bauen. Diese innovativen GebĂ€ude bieten nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern tragen auch zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei. Holz als Baustoff ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch Ă€sthetisch ansprechend und vielseitig einsetzbar. Die Zukunft des Bauens liegt in solchen nachhaltigen Konzepten, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.

Ein weiterer spannender Aspekt der Nachhaltigkeit zeigt sich in der Recyclinganlage fĂŒr MDF-Faserplatten. Diese Anlage ermöglicht es, HolzabfĂ€lle effizient zu recyceln und somit den Kreislauf der Ressourcennutzung zu schließen. Solche innovativen Lösungen sind entscheidend, um die Umweltbelastung zu reduzieren und wertvolle Ressourcen zu schonen.

Auch im Bereich der Energieeffizienz gibt es beeindruckende Fortschritte. Die energieeffiziente Rechenzentren Kooperation zwischen HPE und Danfoss zeigt, wie technologische Partnerschaften zur Reduktion des Energieverbrauchs beitragen können. Solche Maßnahmen sind essenziell, um den Energiebedarf moderner Infrastrukturen zu decken, ohne die Umwelt zu belasten.

Ein weiteres Beispiel fĂŒr nachhaltige Initiativen ist die nachhaltige Surf-Anlage MĂŒnchen. Diese Anlage zeigt, wie FreizeitaktivitĂ€ten umweltfreundlich gestaltet werden können. Durch den Einsatz nachhaltiger Materialien und Technologien wird der ökologische Fußabdruck minimiert, wĂ€hrend gleichzeitig ein attraktives Freizeitangebot geschaffen wird.

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